Dangast ist das südlichste Nordseebad. Es hat einen etwa zwei Kilometer langen Sandstrand, an dem während der Flutzeiten gebadet werden kann (bei Ebbe sind von ihm aus Erkundungen im Watt möglich), ferner mehrere große Campingplätze sowie ein Meerwasserschwimmbad, das „DanGastQuellbad“. Letzteres wird aus einer 573 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen Iod-Sole-Quelle gespeist. Hierbei handelt es sich um etwa 40 Millionen Jahre altes Meerwasser. Angrenzend an das Quellbad befindet sich das „Weltnaturerbeportal“ als Pforte zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Die Strände in Dangast sind kostenlos zugänglich.

Bekannt ist Dangast für sein altes Kurhaus und den Sielhafen. Das Kurhaus wurde 1820 als Nachfolger des abgebrannten ersten „Conversationshauses“ von 1804 erbaut. Vom Sielhafen aus werden Schiffsrundfahrten durch den Jadebusen mit der Etta von Dangast durchgeführt.[4]

In den Sommermonaten ist das drei Tage dauernde Dangaster Hafenfest eine überregional bekannte Attraktion, zu der eine so seltene wie spektakuläre Meisterschaft im Schlickschlittenrennen gehört. Das Watt vor Dangast besteht auf Grund fehlender Strömung aus viel Feinsediment und ist daher sehr schlickig. Auf Wattwanderungen versinkt man häufig bis über die Waden. Eine bekannte Wanderung, die nur unter kundiger Führung unternommen werden sollte, führt zum Leuchtturm Arngast. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dangast)